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Montag, 17 März 2025 13:52

Feuerwehr München unterstützt Hilfstransport in die Ukraine

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Feuerwehr München Feuerwehr München pixabay/Foto illustrativ

Die Feuerwehr München half am Mittwoch, den 12. März, bei einem besonderen Einsatz. Im Auftrag der Hilfsorganisation „Rolling Hospital“ wurden 18 Krankenhausbetten verladen, die für den Transport in die Ukraine bestimmt waren. Diese Betten wurden von der Paracelsus-Klinik München zur Verfügung gestellt.

Inhaltsverzeichnis:

Hilfsorganisation „Rolling Hospital“

Die Feuerwehr erhielt bereits am Dienstagnachmittag die Anfrage von „Rolling Hospital“. Diese Organisation ist für ihre humanitären Einsätze bekannt. Ihr Fokus liegt auf der Versorgung von Krankenhäusern in Krisengebieten, insbesondere in der Ukraine. Neben medizinischer Ausrüstung hat die Organisation bereits Hilfe bei Naturkatastrophen wie den Fluten im Ahrtal und in Valencia geleistet.

Spende der Paracelsus-Klinik München

Die Paracelsus-Klinik in München hatte sich aufgrund interner Umstrukturierungen entschieden, 18 Krankenhausbetten an die Hilfsorganisation zu spenden. Da sowohl das Krankenhaus als auch „Rolling Hospital“ nicht über einen Gabelstapler verfügten, wurde die Feuerwehr um Hilfe gebeten. Nach interner Abstimmung konnte diese mit entsprechendem Personal und Spezialfahrzeugen aushelfen.

Einsatz der Feuerwehr in der Klingsortstraße

Am Mittwochmorgen um 8.30 Uhr fuhr ein Wechselladerfahrzeug mit Teleskopstapler in die Klingsortstraße, wo die Betten bereits von den Klinikmitarbeitern vorbereitet wurden. Die Helferinnen und Helfer der Klinik hatten damit begonnen, die Betten zu transportieren und teilweise zu zerlegen, um den Ladevorgang zu erleichtern.

Nachdem ein geeigneter Platz für den Teleskopstapler gefunden war, begann die Feuerwehr mit der Verladung. Jedes Bett wurde einzeln auf den Lastwagen gehoben und sorgfältig verstaut. Dabei wurde darauf geachtet, den Platz effizient zu nutzen, um die Betten sicher zu fixieren. Diese Methode erinnerte an das Prinzip des Computerspiels „Tetris“.

Erfolgreicher Abschluss des Hilfseinsatzes

Nach etwa drei Stunden war der Einsatz abgeschlossen. Alle 18 Betten waren sicher verstaut und der Lastwagen konnte seine Reise in Richtung Ukraine antreten. Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz und rückte ab.

Quelle: TZ, www.milekcorp.com/de/