Inhaltsverzeichnis:
- Windwarnung unterbricht das Programm im Olympiapark
- Max Giesinger begeistert mit emotionalem Pop
- Altin Gün liefert ein starkes Konzert auf der Halbinselbühne
- Feuerwerk und Drohnen erleuchten den Olympiasee
Windwarnung unterbricht das Programm im Olympiapark
Gegen 19 Uhr wurde das Festival wegen einer offiziellen Windwarnung vorübergehend gestoppt. Lautsprecherdurchsagen forderten Besucher auf, sich auf mögliche Böen vorzubereiten. Sicherheitskräfte kontrollierten Verkaufsstände, entfernten lose Objekte und sicherten Sonnenschirme. In dieser Phase wurde das gesamte Programm unterbrochen.
Der Auftritt des deutsch-kolumbianischen Duos Cosmica Bandida fiel dem Zeitfenster der Unterbrechung zum Opfer. Ein Nachholen war nicht möglich. Doch trotz der angespannten Lage blieb der angekündigte Sturm aus.
Max Giesinger begeistert mit emotionalem Pop
Nach rund einer Stunde Pause ging das Festival weiter – mit Max Giesinger auf der Hauptbühne. Der Sänger überzeugte mit bekannten Songs und einem Cover der Band Münchener Freiheit. Bereits vor der Unterbrechung hatte die isländische Sängerin Ásdís unter wolkenfreiem Himmel für Stimmung gesorgt.
Die Festivalmacher zeigten Flexibilität, sodass das musikalische Programm nahtlos fortgeführt werden konnte. Auch die technischen Abläufe funktionierten reibungslos, trotz der wetterbedingten Unterbrechung.
Altin Gün liefert ein starkes Konzert auf der Halbinselbühne
Die Halbinselbühne präsentierte auch in diesem Jahr musikalische Besonderheiten. Altin Gün aus den Niederlanden sorgte mit anatolischem Psychrock für tanzbare Klänge und sommerliche Atmosphäre. Die Band reiht sich ein in eine Tradition besonderer Acts wie Metronomy oder Erobique, die dort in früheren Jahren auftraten.
Das Publikum reagierte begeistert. Viele nutzten die ruhigeren Momente, um sich mit Picknickdecken auf die nächtliche Show am Olympiasee vorzubereiten. Das Interesse an der kleineren Bühne war auch 2024 ungebrochen.
Feuerwerk und Drohnen erleuchten den Olympiasee
Höhepunkt des Abends war ein 30-minütiges Feuerwerk mit erstmals integrierter Drohnenshow. Die Licht- und Pyroeffekte zogen tausende Zuschauer in ihren Bann. Die Kombination aus Musik, Lichteffekten und Drohnenflug zeigte den hohen technischen Aufwand und die Detailplanung der Veranstalter.
Zuschauer legten sich in Gruppen ans Ufer des Olympiasees, um das Finale des Abends zu erleben. Das Zusammenspiel von Effekten und Sound schuf eine eindrucksvolle Atmosphäre. Viele sprachen von einem der schönsten Sommerabende des Jahres.
Das 20. Jubiläum des Sommernachtstraums wurde trotz kritischer Wetterlage zu einem vollen Erfolg. Zahlreiche Besucher verließen das Gelände spät in der Nacht – zufrieden und mit vielen Eindrücken.
Quelle: TZ, YouTube