Montag, 08 Dezember 2025 15:39

MVG kündigt zum Fahrplanwechsel zahlreiche Neuerungen an

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Neue Tram und dichtere Busverbindungen verbessern Münchens Nahverkehr. Neue Tram und dichtere Busverbindungen verbessern Münchens Nahverkehr. Foto: Pixabay / Lizenz: Pixabay

Mehr Linien, dichtere Takte und neue Haltestellen: Zum 14. Dezember ändert sich in München vieles im Nahverkehr. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) plant umfassende Anpassungen bei Bus und Tram, um wachsende Stadtteile und neue Schulstandorte besser zu versorgen. Die meisten Änderungen treten bereits am Sonntag, dem 14. Dezember, in Kraft.

Inhaltsverzeichnis:

Neue Tramlinie zwischen Pasing und Gondrellplatz

Ab dem 27. Februar startet die neue Tramlinie 14 auf dem ersten Abschnitt der Tram-Westtangente. Sie verbindet künftig den Bahnhof Pasing mit dem Gondrellplatz und fährt über die Fürstenrieder Straße. Der Takt beträgt zehn Minuten. Dadurch entsteht eine direkte Verbindung zwischen den Linien 18 und 19. Am U-Bahnhof Laimer Platz besteht Anschluss zur U5 Richtung Innenstadt.

Auch bei der Tram 27 kommt es zu einer Verbesserung. Statt dreiteiliger Fahrzeuge setzt die MVG nun vierteilige Züge ein, wodurch mehr Fahrgäste befördert werden können. In Zusammenhang mit den Bauarbeiten an der Tram-Westtangente wird außerdem die Haltestelle „Am Tucherpark“ der Linie 54 vorübergehend aufgehoben.

Anpassungen bei Buslinien in Freiham, Allach und Moosach

Mehrere Linien erhalten dichtere Takte oder längere Fahrzeiten:

  1. Der Bus 57 fährt zwischen Hörweg und S-Bahnhof Freiham auch sonntags im 10-Minuten-Takt.
  2. Linie 143 verkehrt montags bis samstags länger bis etwa 23 Uhr.
  3. Beim Bus 164 ersetzt der tägliche Regelverkehr den bisherigen RufBus. Er fährt zwischen 21.30 und 1.15 Uhr im 20-Minuten-Takt als Rundkurs vom Allacher Bahnhof.

Auf den Linien 130 und 190 werden künftig Gelenkbusse eingesetzt, um mehr Passagiere zu transportieren. Gleichzeitig werden in anderen Bereichen Verstärkerfahrten reduziert, um das Budget auszugleichen.

  • Bus 56 fährt in der Hauptverkehrszeit alle 6/7 Minuten statt alle 5.
  • Auf dem CityRing 58/68 entfallen Zusatzfahrten zwischen Hauptbahnhof Nord und Silberhornstraße.
  • Bus 162 fährt samstags nur noch alle 20 statt 10 Minuten zwischen Pasinger Bahnhof und Amalienburgstraße.
  • Linie 163 fährt an Schultagen morgens nur alle 20 Minuten zwischen Krautheimstraße und Moosach Bahnhof.

Neue Haltestellen und geänderte Linienwege

Mehrere Buslinien erhalten neue oder angepasste Haltestellen.

  • Die MVG-Museenlinie 100 führt künftig über die neue Haltestelle Brienner Straße sowie Karolinenplatz.
  • Die Station Olympiapark Eissportstadion heißt nun Olympiapark Ost.
  • Die Linien 181 und 182 halten zusätzlich an der neuen Haltestelle „Klärwerk Gut Großlappen“.
  • Der NachtBus N71 fährt künftig nur noch zwischen Dessauerstraße/Olympia-Einkaufszentrum und Ludwigsfeld.

Der angepasste Linienverlauf der Museenlinie soll den Verkehr im Bereich Von-der-Tann-Straße entlasten. Mehr über Kultur und Veranstaltungen in München, darunter auch den Märchenbazar im Olympiapark, finden Interessierte auf den Informationsseiten der Stadt.

Verbesserungen im Schülerverkehr und bei der U-Bahn

Bereits im September hat die MVG das Angebot an die neuen Schulstandorte in Neufreimann und Freiham angepasst.

  • Linie 182 fährt nun auch am Wochenende durchgehend zwischen Kieferngarten und Neufreimann.
  • Die Busse 57, 157 und E162 erhielten zusätzliche Fahrten zum Bildungscampus Freiham.
  • Nach der Eröffnung des neuen Schulgebäudes an der Eduard-Spranger-Straße wurden die Verstärkerfahrten der Linien 170 und 171 erweitert.

Bei der U6 verschieben sich die Verstärkerfahrten zwischen Münchner Freiheit und Harras um zwei Minuten. So fahren die Züge gleichmäßiger mit der U3 und sorgen für eine bessere Verteilung der Fahrgäste.

Im Zusammenhang mit den Modernisierungen verweist die MVG darauf, dass wirtschaftliche Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Trotz Kostendrucks soll das Angebot verbessert werden – besonders in wachsenden Stadtteilen.

Veränderungen im Münchner Stadtbild

Mit dem Fahrplanwechsel schafft die MVG die Grundlage für eine stabilere Taktung und bessere Anbindung neuer Gebiete. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs soll langfristig auch zur Entlastung des Straßenverkehrs beitragen. Die MVG plant, das Netz weiter zu modernisieren und den Komfort für Fahrgäste zu erhöhen.

Wer sich über aktuelle Entwicklungen und Ereignisse in der Stadt informieren möchte, kann etwa den Artikel über Münchens Herausforderungen bei der Luftqualität lesen oder mehr über kulturelle Highlights wie den Herbst- und Winterspielplan im Deutschen Theater erfahren.

Quelle: Hallo München, Milekcorp

FAQ

Wann tritt der neue MVG-Fahrplan in Kraft?

Die meisten Änderungen des MVG-Fahrplans treten am Sonntag, dem 14. Dezember, in Kraft. Einzelne Projekte wie die neue Tramlinie 14 starten später, etwa am 27. Februar.

Welche neue Tramlinie wird eingeführt?

Die neue Tramlinie 14 verbindet den Bahnhof Pasing mit dem Gondrellplatz über die Fürstenrieder Straße. Sie fährt im 10-Minuten-Takt und bietet Anschluss zur U5 am Laimer Platz.

Welche Buslinien fahren künftig häufiger?

Die Busse 57, 143 und 164 erhalten dichtere oder verlängerte Fahrpläne. Außerdem werden auf den Linien 130 und 190 Gelenkbusse eingesetzt, um mehr Fahrgäste zu befördern.

Welche Haltestellen ändern sich?

Die Linie 54 verliert vorübergehend die Haltestelle Am Tucherpark. Die Museenlinie 100 fährt nun über Brienner Straße und Karolinenplatz. Zudem wird Olympiapark Eissportstadion in Olympiapark Ost umbenannt.

Gibt es Anpassungen für Schülerverkehre?

Ja, besonders in Neufreimann und Freiham. Der Bus 182 fährt nun auch am Wochenende, und auf den Linien 57, 157 und E162 gibt es zusätzliche Fahrten zu den neuen Schulstandorten.

Was ändert sich bei der U-Bahn?

Bei der U6 verschieben sich die Verstärkerfahrten zwischen Münchner Freiheit und Harras um zwei Minuten, um eine gleichmäßigere Taktung mit der U3 zu erreichen.

Warum werden Verstärkerfahrten reduziert?

Die MVG gleicht Verbesserungen durch Einsparungen aus, wo die Fahrgastnachfrage geringer ist. So bleibt das Angebot wirtschaftlich tragbar.

Wie profitieren Fahrgäste vom Fahrplanwechsel?

Fahrgäste profitieren durch häufigere Verbindungen, neue Haltestellen und modernere Fahrzeuge. Besonders neue Stadtteile werden besser an das Netz angebunden.