Inhaltsverzeichnis:
- Brand in Mehrfamilienhaus in Milbertshofen
- Feuerwehr und Polizei im Einsatz
- Ermittlungen der Polizei München
- Zeugenaufruf im Bereich Korbinian- und Wallensteinstraße
Brand in Mehrfamilienhaus in Milbertshofen
Am Samstag, 30. August, kurz nach Mitternacht, bemerkte eine Anwohnerin Rauchgeruch in ihrer Wohnung. Sie ging auf den Balkon und sah Flammen aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss schlagen. Aus den Fenstern und der Eingangstür drang dichter Rauch.
Daraufhin wählte die Frau den Notruf. Bereits während der Anfahrt meldeten weitere Zeugen sichtbares Feuer. Die Wohnung stand bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits im Vollbrand. Nach Angaben der Feuerwehr bestand Gefahr, dass sich die Flammen auf ein angrenzendes Gebäude ausbreiten könnten.
Feuerwehr und Polizei im Einsatz
Zahlreiche Kräfte rückten zu dem Mehrfamilienhaus aus. Die Bewohner wurden rechtzeitig ins Freie gebracht. Eine 46-jährige Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort medizinisch versorgt. Ein Feuerwehrbeamter musste nach Kreislaufproblemen behandelt werden.
Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schließlich unter Kontrolle bringen. Dennoch brannte die Wohnung vollständig aus. Während der Löscharbeiten stießen Feuerwehrleute auf eine tote Person. Die Identität des Opfers ist bislang ungeklärt.
Ermittlungen der Polizei München
Das zuständige Kommissariat 13 hat die Untersuchungen aufgenommen. Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen:
- Wer ist die verstorbene Person
- Wie konnte es zu dem Brand kommen
Die Beamten prüfen sowohl technische Ursachen als auch mögliche Fremdeinwirkungen. Ein offizielles Ergebnis liegt bisher nicht vor.
Zeugenaufruf im Bereich Korbinian- und Wallensteinstraße
Die Polizei bittet um Mithilfe. Personen, die in der Nacht zum 30. August zwischen Korbinianstraße und Wallensteinstraße Beobachtungen gemacht haben, sollen sich melden.
- Polizeipräsidium München: Telefonnummer 29 10 0
- Jede andere Polizeidienststelle
Hinweise könnten entscheidend für die Klärung der Brandursache und die Identifizierung des Opfers sein.
Quelle: Hallo München, www.patizonet.com/de/