Inhaltsverzeichnis:
- Internetangebote für Wiesn-Tische in München
- Warnungen von Peter Inselkammer
- Maßnahmen gegen illegale Anbieter
- Offizielle Plattform für Reservierungen
Internetangebote für Wiesn-Tische in München
Auf einigen Portalen werden Plätze für mehrere tausend Euro gehandelt, in Einzelfällen sogar über 10.000 Euro. Käufer stehen dabei vor zwei Risiken:
- Wucherpreise ohne Gegenwert
- Keine Garantie für den Zutritt zum Zelt
Wiesn-Chef Christian Scharpf weist darauf hin, dass ein Tisch nicht übertragbar ist. Stimmen die Namen auf der Reservierung nicht mit denen der Besucher überein, verlieren die Gäste ihr Anrecht auf den Platz.
Warnungen von Peter Inselkammer
Peter Inselkammer, Sprecher der Vereinigung der Münchner Wiesn-Wirte, warnt vor diesem Graumarkt. Wer im Netz überhöhte Summen zahlt, riskiert den Totalverlust der Reservierung. Die Wirte führen künftig stichprobenartige Kontrollen durch. Münchner selbst profitieren inzwischen von einem erweiterten Kontingent an Plätzen, was ihnen den Zugang erleichtert.
Maßnahmen gegen illegale Anbieter
Die Stadt München und die Wirte gehen gegen den Graumarkt vor. Spezialisierte Kanzleien setzen Web-Crawler ein, um unseriöse Anbieter aufzuspüren. Den Betreibern drohen Abmahnungen, hohe Gebühren und Strafen. Damit sollen die Plattformen, auf denen Reservierungen in fremden Namen angeboten werden, gestoppt werden.
Offizielle Plattform für Reservierungen
Seit 2023 gibt es das offizielle Online-Portal Oktoberfest-Booking.com. Hier können Gäste Reservierungen zu Originalpreisen weitergeben, wenn sie ihre Plätze nicht nutzen können.
Die Plattform bietet:
- Transparente Weitergabe von Tischen
- Benachrichtigung bei neuen Kontingenten
- Sichere Abwicklung für Käufer und Verkäufer
Auch die Wirte der 21 großen und mittleren Zelte haben eigene Systeme geschaffen, um Rückgaben legal und sicher zu gestalten. So sparen Gäste Geld und vermeiden unnötige Risiken. Zusätzlich ist zu beachten, dass die Preise für Getränke wie die Maß Bier auch in diesem Jahr gestiegen sind.
Quelle:tz.de, DWS News, Germany Made Simple, www.on-the-top.net/de/