Inhaltsverzeichnis:
- Investitionspläne bei Girondins de Bordeaux
- Erstes Angebot abgelehnt – finanzielle Fragen offen
- Oliver Kahn und die Parallelen zu Bayern München
Investitionspläne bei Girondins de Bordeaux
Seit mehreren Monaten gibt es Spekulationen darüber, dass Kahn als Investor beim französischen Klub Girondins de Bordeaux einsteigen möchte. Der sechsmalige französische Meister befindet sich nach einer Insolvenz in der vierten Liga. Der Verein kämpft um seine Existenz und benötigt dringend finanzielle Unterstützung. Kahn hat sich öffentlich zu seinem Interesse geäußert und sich mit prominenten Investoren im Fußball verglichen. In der Vergangenheit haben bereits David Beckham, Ronaldo und Kylian Mbappé in verschiedene Klubs investiert. Kahn sieht in dieser Strategie eine Möglichkeit, Bordeaux wieder auf die Erfolgsspur zu bringen.
Sein Ansatz basiert darauf, dass bekannte Persönlichkeiten nicht nur Kapital, sondern auch weltweite Aufmerksamkeit und ein starkes Netzwerk mitbringen. Das könnte Bordeaux helfen, neue Sponsoren, Talente und Fans zu gewinnen. Dennoch gibt es Hürden auf dem Weg zu diesem Engagement.
Erstes Angebot abgelehnt – finanzielle Fragen offen
Laut Berichten des französischen Senders RMC Sport hat Oliver Kahn bereits ein konkretes Angebot für eine Beteiligung an Bordeaux unterbreitet. Der derzeitige Klubbesitzer Gérard Lopez lehnte das Angebot jedoch ab. Grund dafür sollen fehlende finanzielle Nachweise sein, die für eine Investition in dieser Größenordnung erforderlich sind. Trotz dieser Ablehnung könnte Kahn weiterhin versuchen, eine Lösung zu finden. Er betont, dass ihn der Aufbau von Fußballvereinen schon immer fasziniert habe und dass er mit seinen Partnern nach geeigneten Klubs suche.
Die Situation in Bordeaux bleibt kompliziert. Nach dem erzwungenen Abstieg in die vierte Liga muss der Verein nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich wieder stabilisiert werden. Falls Kahn als Investor oder in einer Führungsrolle einsteigen sollte, würde er vor großen Herausforderungen stehen.
Oliver Kahn und die Parallelen zu Bayern München
Kahn kennt schwierige Zeiten im Fußballgeschäft. Seine Amtszeit als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München endete im Mai 2023 abrupt, obwohl der Verein überraschend Meister wurde. Intern gab es jedoch Spannungen. Besonders Präsident Herbert Hainer und andere Entscheidungsträger waren mit Kahns Führungsstil unzufrieden. Die Trennung war unausweichlich, da sich die Verantwortlichen über Strategie und Entwicklung nicht einig waren.
Nach seinem Aus beim deutschen Rekordmeister konzentrierte sich Kahn auf seine Torwartschule „Goalplay“ und schrieb Kolumnen für verschiedene Medien. Nun könnte sein Comeback im Fußball näher rücken, auch wenn sein erster Versuch in Bordeaux noch nicht erfolgreich war. Es bleibt abzuwarten, ob er in Zukunft einen neuen Anlauf unternimmt oder sich nach anderen Investitionsmöglichkeiten umsieht.
Quelle: tz.de, www.globewings.net/de